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Wie aus einem Gefühl ein Jahr wurde

  • Autorenbild: Martina Holdener
    Martina Holdener
  • vor 13 Stunden
  • 5 Min. Lesezeit

Über Wachstum, Vertrauen und all das, was entsteht, wenn man losgeht.


& warum ich alles daran liebe.

Ein ehrlicher Blick hinter alles. schöne. leben. - ein Jahr später


Wieder sitze ich hier. In meinem Lieblingscafé.


Dort, wo meine Gedanken besonders laut werden. Zwischen Kaffeeduft, Stimmengewirr und diesem ganz normalen Leben, das um mich herum passiert. Wegen des Wetters steht heute keine kunstvoll verzierte Kaffeetasse vor mir, sondern meine geliebte warme Huusschoggi.

Während ich aus dem Fenster schaue, beobachte ich Menschen, die ihren Weg gehen. Gedankenversunken. Unterwegs zu Terminen, nach Hause oder vielleicht einfach nur durch ihren Tag.


Und plötzlich muss ich schmunzeln.


Denn wenn ich an meinen Blog denke, dann hat es bisher genau ein Beitrag auf meine Webseite geschafft. Der erste, vor einem Jahr, als meine Webseite online ging.

Dabei war der Wunsch da. Der Wunsch, mehr zu schreiben, mehr Gedanken zu teilen, mehr von dem hinauszutragen, was mich bewegt, und mehr Einblicke zu geben in all das, was hinter alles.schöne.leben. entsteht, wächst und sich entwickelt.

Und doch bin ich heute unendlich dankbar, dass es gekommen ist, wie es gekommen ist.

Weil das Leben selbst so viel Raum eingenommen hat. Weil so viele schöne Aufträge umgesetzt wurden. Weil ich so viele wunderbare Menschen kennenlernen durfte. Und weil ganz viel Veränderung in mir stattgefunden hat.

Wenn ich heute auf dieses Jahr zurückblicke, denke ich an Begegnungen, an Gespräche und an Momente, die geblieben sind. An dieses Gefühl, genau dort zu sein, wo ich sein möchte.


Ich war unterwegs mit mir. Mit meinem Weg. Mit wunderbaren Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Mit Begegnungen, die geblieben sind, Erfahrungen, die mich wachsen liessen, und Aufgaben, die mich erfüllt haben.

Es waren Monate voller Lernen, voller Ausprobieren und voller Erfahrungen, die ich niemals hätte planen können. Monate, die mich gefordert haben, mich wachsen liessen und mir immer wieder gezeigt haben, wie wertvoll es ist, dem eigenen Gefühl zu vertrauen.

Und wenn sich zwischen all dem Wunderbaren einmal Zeit fand, wollten die Gedanken nicht in diesen Blog. Sie wollten in Bewegung kommen. Sie wollten getanzt werden. Also tauschte ich Worte gegen Musik und liess das Leben erzählen, was gerade keine Sätze brauchte.

Denn manchmal entstehen die schönsten Gedanken nicht beim Schreiben. Manchmal entstehen sie zwischen Musik und Bewegung. Während man loslässt. Während man einfach fühlt. Meine pure Inspirationsquelle.


Rückblickend kommt es mir fast ein wenig verrückt vor, wie viel Vertrauen damals in diesem einen JA lag. Denn wenn ich ehrlich bin, wusste ich nicht, was mich erwartet. Ich wusste nur, dass ich losgehen möchte.

Ich wusste nicht, welche Menschen ich kennenlernen würde. Welche Türen sich öffnen würden. Welche Erfahrungen auf mich warten. Ich wusste nur, dass da dieses Gefühl in mir war, das immer wieder sagte - Du kannst das.

Heute sitze ich hier, ein Jahr später, und könnte nicht glücklicher darüber sein, was in diesen zwölf Monaten alles Platz gefunden hat.

Da sind wunderbare Menschen, die mir ihr Vertrauen schenken und deren Geschichten ich erzählen darf. Geschichten voller Liebe, Aufregung und Vorfreude auf das, was kommt. Ich durfte und darf Teil von Momenten sein, die man nicht wiederholen kann. Von diesen Augenblicken, die vorbeiziehen und trotzdem für immer bleiben.

Und genau das berührt mich immer wieder. Dass Menschen mich an diesen besonderen Momenten teilhaben lassen. Dass sie mir ihre Geschichte anvertrauen. Dass ich einen kleinen Teil dazu beitragen darf, Erinnerungen entstehen zu lassen, die bleiben.


Da sind Wohnräume, die auf den ersten Blick einfach Räume sind. Und doch wurde aus jedem Gespräch schnell klar, dass es nie nur um Möbel, Farben oder Dekoration geht. Es geht um Menschen. Um ihre Persönlichkeit. Um ihr Leben. Um das Gefühl, nach Hause zu kommen. Es geht so viel tiefer, als einfach nur einen Wohnraum neu zu denken, und genau das erfüllt mich zutiefst.

Zu sehen, wie sich nicht nur ein Raum verändert, sondern wie sich dadurch auch etwas im Menschen bewegt, berührt mich jedes Mal aufs Neue. Wie plötzlich wieder Klarheit entsteht. Wie Leichtigkeit einzieht. Und wie ein Zuhause wieder zu einem Ort wird, der Kraft schenkt und die eigene Persönlichkeit widerspiegelt.


Und irgendwo zwischen all diesen wunderbaren Begegnungen passierte immer wieder Veränderung. In mir. In meinem Weg.

Nicht unbedingt laut oder von heute auf morgen, sondern vielmehr leise. Durch Gespräche, durch Erfahrungen, durch all die Menschen, denen ich begegnen durfte, und durch all die Geschichten, die ich miterleben durfte.

Manches wurde klarer. Manches durfte sich verändern. Und manches durfte ich auch einfach loslassen. Oft merkt man erst im Rückblick, wie viel sich eigentlich bewegt hat.

Und genau diese Veränderung nehme ich voller Vorfreude mit in mein zweites Jahr. Denn ich spüre, da ist noch mehr in mir, das raus in die Welt will. Da ist noch so viel, was ich in Bewegung bringen werde.

Da sind Ideen, die wachsen dürfen. Gedanken, die mehr Raum bekommen möchten. Und Visionen, die noch darauf warten, umgesetzt zu werden.

Im Moment arbeite ich an einer erweiterten Art für all meine Brautpaare, denn ich glaube und bin überzeugt, da steckt noch so viel Tiefgang. Noch mehr Raum für echte Verbindungen. Noch mehr Möglichkeiten, Erinnerungen zu schaffen, die weit über einen einzelnen Tag hinausreichen.


Ihr dürft also gespannt bleiben.


Heute bin ich nicht nur unendlich dankbar für mein JA, denn es ist immer ein JA zu mir.

Sondern auch für all die grossartigen Menschen in meinem Leben, die mich begleiten, unterstützen, mir Halt geben und da sind.

Für die Menschen, die an mich glauben. Die mit mir mitfiebern. Die sich meine Ideen anhören, auch wenn sie manchmal noch ganz roh sind. Die mich auffangen, wenn Zweifel vorbeischauen, und die sich mit mir freuen, wenn wieder etwas gelingt.

Mein Umfeld ist das, was mich trägt. Das all meine Versionen und mein damit verbundenes Wachstum kennt.

Und genau deshalb weiss ich, wie wertvoll es ist, solche Menschen an seiner Seite zu haben.

Auch freue ich mich riesig auf all die schönen Hochzeiten, die in diesem Jahr noch auf mich warten. Auf all die Geschichten, die ich noch hören werde. Auf all die Begegnungen, die noch entstehen werden.


Ich bin richtig glücklich über die vielen Anfragen fürs nächste Jahr und voller Vorfreude auf alles, was noch kommt.

Und ich freue mich auf all die Wohnräume, die nicht nur stylisch sein möchten, sondern etwas auslösen, das Wachstum mit sich bringt.

Wohnräume, die Geschichten erzählen, Entwicklung sichtbar machen und Menschen daran erinnern, wer sie sind und wie sie leben möchten.

Kurz gesagt, ich freue mich auf alles, was ich noch in Bewegung bringen darf.

Auf all die grossen und kleinen Projekte. Auf all die Begegnungen, Ideen und Veränderungen, die sie mit sich bringen.

Denn genau das liebe ich.


Ich liebe es, das Leben zu bewegen, es anzufassen, zu fühlen und zu spüren und mich jeden Tag weiterzuentwickeln.

Ich liebe es, neugierig und offen zu bleiben.

Mich überraschen zu lassen von dem, was entsteht, wenn man dem Leben immer wieder Raum gibt.

Und vielleicht ist genau das die schönste Erkenntnis aus diesem ersten Jahr.

Dass so vieles anders gekommen ist, als ich es mir je ausgemalt hatte.

So einzigartig, wie mein Leben eben ist.


Man musst das Leben schon anfassen - um davon berührt zu werden.

 
 
 

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Verwurzelt in der Ybriger Bergregion - deine persönliche Wohnberaterin, freie Traurednerin & Texterin

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Martina Holdener

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